Haus dämmen: Immenses Einsparpotential in Eigenleistung
Ungedämmte Dächer und Fassaden sind mit zusammen fast 50% die beiden größten Wärmeverschwender eines Hauses.
Bei der Fassade macht es ihre enorme Fläche der Heizwärme leicht, zu entkommen.
Beim Dach kommt zu seiner Fläche noch das physikalische Gesetz hinzu, dass Wärme nach oben steigt – wo sie dann optimale „Fluchtmöglichkeiten“ vorfindet.
Dabei ist es bei überschaubaren Kosten in heimwerklicher Eigenleistung relativ unkompliziert, Dach und Fassade durch eine nachträgliche Dämmschicht gegen Wärmeverlust zu isolieren.
Achtung: Renovieren Sie mehr als 20% Ihres Daches oder Ihrer Fassade, sind Sie sogar gesetzlich zu einer modernen Dämmung der gesamten Fläche verpflichtet! Dafür können Sie für eine Fassadendämmung aber auch eine Förderung beantragen.

Dach dämmen und reparieren

Dach dämmen
Vor allem bei Altbauten sind Dach und Dachboden häufig immer noch vollkommen ungedämmt. Auf dem Dachstuhl liegen die Dachpfannen. Darunter bestenfalls eine Kunststofffolie. Fertig.

Grob zusammengefasst, bieten sich Ihnen für eine nachträgliche Dämmung drei Möglichkeiten:
1. Bei einem ungeheizten Dachboden (Speicher, Lagerraum) wirkt schon das Auslegen des Bodens mit speziellen, begehbaren Mineralfaserplatten Wunder.
2. Als Wohn- oder Hobbyraum genutzte Dachböden werden mit Hilfe von Klemmfilz aus Mineralwolle gedämmt. Dieser wird einfach zwischen die Sparren geklemmt. Darüber kommt auf der zum Innenraum weisenden Seite eine isolierende PE-Folie, die so genannte Dampfbremse. Sie verhindert, dass der Dämmstoff mit Feuchtigkeit in Kontakt kommt und wird lediglich luftdicht an die Sparren getackert.
3. Muss das Dach aus Altersgründen oder wegen Schäden abgedeckt bzw. neu eingedeckt werden, erfolgt die Dämmung von außen mit einer zusätzlichen Folie zwischen Dachziegel und Dämmstoff.

Alle notwendigen Materialien erhalten Sie in Ihrem Praktiker Baumarkt.

Lesen Sie in unserem Ratgeber Schritt für Schritt nach, wie Sie beim Dämmen Ihres Daches vorgehen müssen.

Fassade dämmen

Fassade dämmen
Eine nachträgliche Fassadendämmung lohnt sich aufgrund überholter Bauweisen und Baumaterialien bei allen Häusern, die 20 Jahre und älter sind.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Fassade Ihres Hauses aus Klinkersteinen, Außenputz oder gar Beton besteht: Eine Dämmung ist immer möglich und sinnvoll.

Generell werden bei einer Außendämmung Platten aus Naturstoffen oder industriell hergestellten Materialien auf die Fassaden montiert. Bestens bewährt, weil hoch effizient, günstig und unkompliziert, haben sich mehrschichtige Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS).

Sie sind
1. Nur schwer oder gar nicht entflammbar (Brandschutzklasse B1)
2. Atmungsaktiv, damit das Haus Feuchtigkeit abgeben kann
3. Witterungsbeständig gegen Regen, Frost und Sonne
4. Hervorragende Schallschutz-Optimierer
Die Montage an der Hauswand erfolgt haftsicher mit einem speziellen Klebemörtel. Die Platten verschwinden anschließend unter einer optisch attraktiven Oberfläche aus Reibeputz.

Auch zum Thema Fassade dämmen finden Sie alle Werkzeuge und Materialien in Ihrem Praktiker Baumarkt.

Und in unserem entsprechenden Ratgeber erfahren Sie ganz genau, was zu tun ist.

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